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Gedanken des 1. Bürgermeisters 
Wilfried Saak

2026

26.02.2026

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Fasching ist vorbei. Heißt es jetzt wieder Wasser statt Wein?

Nun ja, Wasser hatten wir jedenfalls genug! Der Main hat uns ordentlich was geliefert. Schneeschmelze und Regen flussaufwärts haben ihn über die Ufer steigen lassen. Zum Glück ist nichts Dramatisches passiert. Nur der Radweg zwischen Eibelstadt und Sommerhausen stand unter Wasser. Die Brückenunterführung war mal kurz auf Tauchstation.

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Erinnern Sie sich noch an das Dieselunglück im Dezember? Damals sind rund 3.000 Liter in den Main gelaufen. Das Ufer zwischen Goßmannsdorf und Würzburg war betroffen. Die Experten sagten damals: „Wir brauchen ein Hochwasser. Das räumt den Uferbereich auf."

Und siehe da – die Natur hat geliefert. Noch rechtzeitig vor der Badesaison.

Diese beiden Ereignisse zeigen etwas Wichtiges: Alles ist mit allem verbunden.

Anfang letzten Jahres hatten wir eine Idee. Die alten Steinbrüche könnten Wasserspeicher werden. Im Sommer könnten unsere Landwirte damit ihre Weinberge und Obstplantagen bewässern. Und wenn der Steinbruch nicht ganz dicht ist? Dann versickert Wasser und füllt unser Grundwasser auf. Praktisch, oder? Die Infrastruktur steht in Sommerhausen schon weitgehend.

Wir haben zu diesem Thema einen Scopingtermin mit vielen Fachbehörden gehabt. Dabei wurde auch erklärt, dass das Wasserwirtschaftsamt nur Niederschlagswasser für die Grundwasserneubildung zulässt. Das Mainwasser kann verunreinigt sein. Es reinigt sich mit der Zeit, aber die Verunreinigungen sollen nicht ins Grundwasser gelangen und damit unser Trinkwasser gefährden.

Ich hätte nicht gedacht, dass wir so zeitnah und plakativ das Problem einer möglichen Grundwasserverschmutzung gezeigt bekommen. Wir hätten auch gerne auf den Unfall und das Hochwasser verzichtet.

Nicht alle Zusammenhänge erschließen sich uns so deutlich!
 

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Ihr
Wilfried Saak
1. Bürgermeister

12.02.2026

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

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am 26. Januar hat's bei uns richtig geschneit. Über 20 cm Neuschnee! An einem einzigen Tag. Das gab's seit 20 Jahren nicht mehr.

Die Kinder haben gejubelt. Die Schulkinder besonders. Aber der Schnee hat nicht alle erfreut. Die Nebenstraßen in Sommerhausen müssen von uns Bürgern geräumt und gekehrt werden. Ich hatte Glück, dass meine Frau unsere letzte Schneeschaufel nicht entsorgt hatte, da „wir sie ja sowieso nie brauchen“.

Eigentlich sollte am Montag die Gelbe Tonne geleert werden. Aber die Müllfahrzeuge? Kamen nicht durch. Zu viel Schnee in den Nebenstraßen. Stefan Oehler hat sich reingehängt. Am nächsten Tag wurden die Tonnen nachgeholt. Alle mussten an die Hauptstraße.

Wir haben's über Facebook, Instagram, WhatsApp und StadtLand.Funk verbreitet. Trotzdem haben wir nicht alle erreicht. Beim nächsten Schneefall am Mittwoch waren wir schlauer. Die grauen Tonnen bitte gleich an die Hauptstraße stellen. Das hat besser geklappt. 

Team Orange kümmert sich übrigens um einen eigenen StadtLand.Funk-Account. Dann erreichen euch wichtige Infos noch schneller.

Auch beim Räumen der Straßen hat der viele Schnee Probleme bereitet. Unser Bauhof kann nicht überall gleichzeitig sein. Klar. Deshalb haben wir den Räumplan.

Aber: Der Schnee verschwindet beim Räumen nicht einfach. Er wandert an den Straßenrand. Dorthin, wo manchmal Autos stehen. Oder wo schon der Schnee von Gehwegen und Einfahrten liegt.

Niemand schiebt euch absichtlich die Einfahrt zu. Unser Bauhof braucht seine Zeit. Bei 20 cm Neuschnee und Minusgraden hilft auch Salz allein nicht weiter.

So eine Schneesituation ist ungewöhnlich. Ja. Aber keine Katastrophe.

Lasst uns die verschneite Schönheit unseres Ortes genießen. Und mit etwas Geduld und Verständnis füreinander durch diese besondere Zeit gehen. Denken Sie an meine Worte – auch wenn es vielleicht wieder 20 Jahre dauert.

Übrigens: Der Weihnachtsbaum stand dieses Jahr bis Lichtmess. Zusammen mit unserer Krippe an der Kirche – ein wunderschönes Winterbild.

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HELAU!

Ihr
Wilfried Saak
1. Bürgermeister

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30.01.2026

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir haben in diesem Jahr bereits am 8. Januar als Marktgemeinderat beraten. Dies lag vor allem daran, dass wir sehr viele Gewerke für die Kindergartensanierung ausgeschrieben haben. Die Aufträge müssen innerhalb einer festen Frist nach der Submission vergeben werden.

Unter der Submission verstehen wir das öffentliche und gleichzeitige Öffnen aller eingegangenen Angebote. So wird sichergestellt, dass alle Anbieter zu den gleichen Bedingungen und mit dem gleichen Wissen anbieten können.

Acht Aufträge haben wir vergeben. Wert: Über eine Million Euro – ganz genau 1.059.482,94! Das klingt nach viel, lag aber unter unserer Kalkulation. So konnten wir andere, unerwartete Ausgaben wieder ausgleichen. Insgesamt rechnen wir für das ganze Sanierungsprojekt mit 6,5 Millionen Euro. Davon hoffen wir, 3,5 Millionen aus verschiedenen Fördertöpfen zu fischen. Drücken wir uns die Daumen!

Das neue Jahr bringt uns nicht nur den Kindergarten, sondern auch die Renovierung unseres Torturm-Theaters. Nach 76 Jahren Theater und 50 Jahren unter Familie Relin übernehmen jetzt Katja Thost-Hauser und Christian Peter Hauser das Steuer. Die Zeit für die Arbeiten ist knapp und billig wird’s leider auch nicht. Aber ich glaube, wir sind uns einig: Das Torturm-Theater muss bleiben!

Für das Miltenberger haben wir den Bauantrag beim Landratsamt eingereicht. Nach der Genehmigung können wir hier die nächsten Schritte planen. Ab 2027 wollen wir mit dem Bauen beginnen und müssen dazu auch die Finanzen der Gemeinde geklärt haben.

 

Ich komme mir manchmal wie ein Schwabe in Franken vor:
„Schaffe, schaffe, Häusle baue.“

Herzliche Grüße

Ihr 

Wilfried Saak
1. Bürgermeister

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