Staatliches Bauamt Würzburg
PRESSEMITTEILUNG 13/2026

24.04.2026

Bundesstraße B13 Anschluss Sommerhausen Nord; Planung zum Knotenpunktumbau in Folge der Sperrung der Rampenbrücke
 

Am 18. März 2026 wurde an der Rampenbrücke (B13) zur Mainbrücke Sommerhausen – Winterhausen (WÜ16) eine Sonderprüfung des Bauwerks durchgeführt. Im Ergebnis dieser Prüfung wurde die Rampenbrücke mit sofortiger Wirkung für den Verkehr gesperrt.

Der schlechte Zustand der Rampenbrücke ist dem Staatlichen Bauamt bereits seit längerer Zeit bekannt. Eine Sanierung der Rampenbrücke kommt nicht in Frage, da die Schäden nach den neuesten Erkenntnissen auf Bewegungen im Baugrund zurückzuführen sind. Daher wurden bereits Planungen für den Umbau der Kreuzung B 13 / WÜ 16 erstellt und vor kurzem den umliegenden Gemeinden vorgestellt.

Die durch die Sperrung der Rampenbrücke bedingte Verkehrsführung berücksichtigt die Baustelle in Winterhausen, welche eine Sperrung der Mainbrücke zwischen Winterhausen und Sommerhausen bis voraussichtlich Ende 2026 erfordert.

Fahrzeuge aus Richtung Würzburg kommend, welche in Richtung Erlach möchten, müssen seitdem weiter auf der B 13 bis zur südlichen Anschlussstelle Sommerhausen fahren, dort wenden, die B 13 Richtung Würzburg fahren und die Abfahrt an der nördlichen Anschlussstelle Sommerhausen nehmen. Fahrzeuge aus Richtung Erlach kommend, welche Richtung Ochsenfurt möchten, müssen seitdem die Auffahrt auf die B 13 in Richtung Würzburg nehmen, an der südlichen Anschlussstelle Eibelstadt wenden und auf die B 13 Richtung Ochsenfurt auffahren.

Kreuzungsumbau

Mit dem Umbau des Teilknotenpunktes kann die marode Rampenbrücke auf westlicher Seite ersatzlos abgebrochen werden. Der umgebaute Knotenpunkt verbindet die Bundesstraße B 13 mit der Kreisstraße WÜ 16. Der zweite Teilknotenpunkt auf der untergeordneten Straße (WÜ 16) wurde bereits zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut (Baulast Landkreis Würzburg).

Träger der Baulast und Vorhabenträger des Kreuzungsumbaus ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Staatliche Bauamt Würzburg.

Die geplante Einmündung wird verkehrsabhängig mit einer Lichtsignalanlage gesteuert, da sich die Verkehrsströme insbesondere morgens und abends wesentlich unterscheiden. In den Knotenpunkt ist eine Querung für Fußgänger und Radfahrer nördlich im Knotenpunkt vorgesehen, welche den Mainradweg mit dem örtlichen Radwegenetz verbindet (siehe Lageplan).

Der Umbau des Knotenpunktes erfolgt unter Berücksichtigung des Bestandes in mehreren Bauphasen (siehe Lageplan maßgebende Bauphasen) von August 2026 bis Ende 2026. Die Verkehrsführungen sind so gewählt, dass der Quell- und Zielverkehr zwischen Ochsenfurt und Würzburg sowie der Durchgangsverkehr auf der B 13 aufrechterhalten werden. Die Fahrbeziehung Ochsenfurt Richtung Erlach wird in einem überschaubaren Zeitraum gesperrt und eine Umleitung über Frickenhausen Richtung Erlach aktiviert.

Verbesserung der Verkehrssicherheit

Durch den Umbau des Knotenpunktes auf der Bundesstraße B 13 nördlich Sommerhausen können die bestehenden Verkehrsverhältnisse (Ausfahrrampe fahrdynamisch ungünstig, Unfälle beim Einbiegen) beseitigt und damit auch eine Verbesserung der Verkehrssicherheit erzielt werden.

Nach Abschluss der Arbeiten wird die finale Beschilderung hergestellt (siehe Lageplan). Die Beschilderung des bereits hergestellten Kreisverkehrsplatzes auf der Kreisstraße WÜ 16 muss den neuen Verhältnissen angepasst werden.

Die marode Rampenbrücke kann nach dem Umbau des Knotenpunktes jederzeit unabhängig zurückgebaut werden, ohne die verkehrliche Situation auf der Bundesstraße B 13 zu beeinflussen.

 

Diese und weitere Pressemitteilungen über Maßnahmen im Amtsbereich des Staatlichen Bauamtes Würzburg finden Sie unter folgenden Link: www.stbawue.bayern.de/service/medien/pressemitteilungen/

 

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Fachbereich Straßenbau